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Worldwide Candle Lighting 2015
13. Dezember 2015 in der Welt

Am zweiten Sonntag im Dezember, im Jahr 2015 also am 13. Dezember, findet das Weltweite Kerzenleuchten beziehungsweise das Worldwide Candle Lighting statt. An diesem Tag gedenken weltweit Angehörige und Freunde ihrer verstorbenen Kinder, Schwestern, Brüder, Enkel und Enkelinnen. Initiiert wurde diese Initiative 1996 vom amerikanischen Verein verwaister Eltern, den "Compassionate Friends". Dieser Verein entstand ursprünglich in England aus einer Selbsthilfegruppe von Eltern, die ihre Kinder verloren hatten.

Zum Worldwide Candle Lighting wird abends um 19 Uhr Ortszeit eine Kerze für jedes verstorbene Kind angezündet. Diese Kerzen werden von außen gut sichtbar an ein Fenster gestellt. Durch die Zeitverschiebung von jeweils einer Stunde erlöschen die Kerzen in einer Zeitzone und werden in der nächsten entzündet. Dadurch entsteht der Eindruck einer Lichterwelle, die in 24 Stunden einmal um die gesamte Erde wandert. "That their light may always shine" oder auf Deutsch "Möge ihr Licht für immer scheinen", ist die Grundidee hinter dieser Lichterwelle zum Worldwide Candle Lighting. Der Text "Worldwide Candle Lighting" wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.



Stell dich auf dein Leid und du wirst größer! 





In Gedenken an die Opfer des abgestürzten Germanwings Airbus 320 von Barcelona nach Düsseldorf am 24.03.2015 



Es ist so weit!!! Sternenkinder bekommen einen Namen! Das wurde aber auch Zeit! Rike Rosenfeld, 01.02.2013

Und hier kommt ein sehr wichtiger Link zur Seite des von mir  hoch geschätzten Klaus Schäfer (www.kindergrab.de) zu diesem Thema:  http://www.kg.sgkg.de/recht/beschein.php Rike Rosenfeld, 23.05.2013

01.02.2013 12:24 Uhr Münstersche Zeitung

«Sternenkinder» bekommen einen Namen

BERLIN (DPA) Bislang waren Totgeburten juristisch nicht existent. Jetzt dürfen sie auch beim Standesamt eingetragen werden. Die Neuregelung geht vor allem auf die Initiative eines Ehepaares aus Hessen zurück.

Schätzungen zufolge gibt es im Jahr rund 1500 «Sternenkinder», also Totgeborene mit einem Gewicht von unter 500 Gramm.

Sogenannte Sternenkinder, also tot geborene Babys unter 500 Gramm Gewicht, dürfen künftig einen Namen bekommen: Sie können offiziell beim Standesamt registriert und anschließend auch richtig bestattet werden. Eine entsprechende Gesetzesänderung, die auch eine rückwirkende Eintragung des Kindes ermöglicht, hat jetzt der Bundestag beschlossen.

Bislang galten Totgeborene mit einem Gewicht von unter 500 Gramm als Fehlgeburten und wurden beim Standesamt nicht erfasst. Damit waren sie juristisch nicht existent. Schätzungen zufolge gibt es im Jahr rund 1500 «Sternenkinder».

Das neue Gesetz geht auf eine Initiative der Eheleute Barbara und Mario Martin zurück. Das Paar aus der hessischen Gemeinde Brechen im Landkreis Limburg hatte drei Kinder verloren, von denen es zwei nach der bisherigen Gesetzeslage juristisch nie gegeben hat. Um diese Regelung zu ändern, sammelten die Martins rund 40 000 Unterschriften.

Die Neuregelung könne zwar den Schmerz über den Verlust eines Kindes nicht lindern, sagte Familienministerin Kristina Schröder (CDU) am Freitag (1. Februar) bei einem Treffen mit dem Ehepaar Martin in Berlin. «Aber sie ermöglicht Eltern wenigstens einen würdigen Abschied von ihrem Kind», fügte sie hinzu.

Bislang hätten solche Eltern hinnehmen müssen, dass ihr totes Kind behandelt werde, als habe es nie existiert. Das jahrelange Engagement der Martins verdiene deshalb großen Respekt. «Sie wollten Paaren helfen, die Ähnliches durchleiden müssen wie sie», sagte Schröder.



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